30.10.2009
Anspruch und Wirklichkeit können kaum weiter voneinander entfernt sein als bei der Linkspartei. Die Lügnertruppe, allen voran ihre Spitzenkandidatin zur Landtagswahl und Fraktionschefin IM Kathrin (von einigen auch verharmlosend Kerstin Kaiser genannt) verteidigte bei der Regionalversammlung der Linken am 29.10.09 die weitere Verstromung der Braunkohle im Süden Brandenburgs, obwohl man sich im Wahlkampf unmißverständlich dagegen gewandt hatte.
Weiteres Kuriosum: als Option, die wohl das eigene Gewissen beruhigen soll, wurde die unterirdische Speicherung des anfallenden Kohlendioxids im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Fakt ist aber, daß diese wissenschaftlich noch längst nicht ausgereift ist und es als höchst unsicher bezeichnet werden muß, ob eine derartige Technologie überhaupt in naher Zukunft Anwendung finden kann. Man präsentiert dem Bürger quasi die Katze im Sack, ohne jemals in den Sack geschaut zu haben.
Tausende Brandenburger Wähler haben sich mit ihrem Votum garantiert keinen Linksruck herbeigesehnt, aber gerechter sollte es zugehen hierzulande. Und nun erweist sich schon 4 Wochen nach der Wahl die ehemalige SED als das, was sie nach unserem Dafürhalten schon seit 1990 offenbart: eine perfide Mischung aus bodenloser Inkompetenz, charakterloser Verlogenheit und ideologisch bedingter Volksfeindlichkeit. Was das Volk will, ist den Systemparteien völlig gleichgültig. Nun zeigt die Linke, daß sie keine Alternative, nicht einmal eine systeminterne Opposition sein will und kann, sondern sich eigentlich nur wünscht, nicht mehr länger das häßliche Entlein der bundesdeutschen Parteienlandschaft zu sein.
Die nächsten Monate und Jahre werden zeigen, daß auch andere, vormals sozialdemagogisch durch die Linke bearbeitete Themen Schritt für Schritt aus dem Maßnahmenkatalog gestrichen werden. Die Linke wurde durch die Macht korrumpiert, nun verrät sie die soziale Gerechtigkeit.
Sowie sie im Energie-Sektor die Interessen der Menschen verraten hat, so wird sie bald auch von ihrer Anti-Kriegs-Propaganda abweichen. Ebenso wird sie sich spätestens dann von ihrem Protest gegen Hartz IV verabschieden, wenn es der große Bruder SPD für zeitlich geboten hält.
Doch eines wird bleiben: die NPD wird die soziale Demagogie der Linken weiterhin penibel beobachten und aufdecken, wenn Wählertäuschung und Verrat an den berechtigten Interessen der Menschen hierzulande begangen werden.
Egal, welche Schweinerei der linke Schweinestall noch zuläßt und mitverantwortet, uns nationale Beobachter werden sie nicht mehr los!
Ronny Zasowk
NPD-Brandenburg