24.09.2009
Nachdem die Abgeordneten mehrheitlich den Antrag des NPD-Stadtverordneten im Büdinger Stadtparlament auf Einleitung eines Verfahrens wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch gegen den Büdinger Bürgermeister Erich Spamer ablehnten, wurde diese Woche eine Anzeige vom Wetterauer Kreisvorsitzenden Daniel Lachmann bei der Staatsanwaltschaft eingereicht.
Lachmann äußerte sich zur Anzeige wie folgt: „Leider haben die Stadtverordneten in Büdingen noch nicht begriffen, was Spamer mit seinem undemokratischen Verhalten angerichtet hat. Vor allem könnte es zur nächsten angekündigten Wahlversammlung auch eine andere Partei treffen. Hier muss ein Riegel vorgeschoben werden und dem arroganten und eigennützigen Verhalten von Spamer ein Dämpfer verpasst werden. Positiv merkte Lachmann an, dass der Vorfall bereits Wellen geschlagen hat und dies dürfte so manchen bisherigen Spamer-Freund und Unterstützer zum nachdenken angeregt haben. Vielleicht wird dies für Spamer am kommenden Sonntag für eine Schlappe sorgen und der NPD-Kandidat Jörg Krebs die eine oder andere Stimme hiervon erhalten.“
Der Text des Schreibens an die Staatsanwaltschaft:
Strafanzeige
gegen Erich Spamer (Wohnhaft: XXX, 63654 Büdingen) wegen des Verdachtes auf Amtmissbrauch(§ 302 StGB).
Einen Artikel aus dem Kreis-Anzeiger vom 07.08.2009 habe ich Ihnen in Kopie diesem Schreiben beigefügt.
Stadtverordneter in Büdingen
und Vorsitzender der NPD-Wetterau