19.08.2009

Wahltag ist Zahltag für Politikerversagen!


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Den Himmel auf Erden versprechende Politiker gibt es wahrlich genug in diesem unserem Lande. Die Parteien firmieren unter wohlklingenden Namensgebungen, “Christlich”, “Sozial”, “Grün“, “Liberal” und auch die “Linken” haben es wieder geschafft, sich am wohlgefüllten Futtertrog des Land- oder Bundestages einzufinden.

 

Mit hehren Lippenbekenntnissen und viel versprechenden Wahlreden, ziehen sie wie einst der Rattenfänger von Hameln durch die Städte und Gemeinden - denn es gilt die wohldotierten Sitze im warmen Abgeordnetensessel zu verteidigen.

 

Aber nicht an Absichtserklärungen, ausschließlich am Praxisverhalten, dem HANDELN im Alltag ist die Wertigkeit eines Politikers zu messen. Und hier hat sich in der Vergangenheit wahrlich keine der etablierten Parteien - insbesondere die Mitwelt, den Heimat- Natur- und Tierschutz betreffend - mit Ruhm bekleckert. Im Gegenteil: Seit Jahrzehnten werden wir von unseren “Volksvertretern“ mit hohlen Worthülsen und wohlformuliertem beschwichtigenden Geschwätz eingelullt und nichts bessert sich - im Gegenteil, es verschlechtert sich eher die Situation in Deutschland für Mensch und Mitwelt.

 

„Die Renten sind sicher“ tönte einst Norbert Blüm (CDU). Heute vegetieren Millionen Deutsche der Kriegsgeneration mit einer Minirente dahin - als Dank, dass sie Deutschland aus Trümmern wieder aufgebaut haben. Für die Jungen ist die Lage noch prekärer: Die heutige Einzahlung eines monatlichen Rentenbeitrages von 100 € erbringt nach Auskunft der deutschen Rentenversicherung später gerade einmal eine monatliche Rente von 43 Cent! Wirtschaftsasylanten, die hier niemals einen Pfennig eingebracht haben, räkeln sich hingegen - immer mehr fordernd - in der sozialen Hängematte. Unfähige Manager belohnt man für ihr Unvermögen mit Millionenabfindungen und buttert Milliardensteuergelder in bankrotte Banken. “Nie wieder darf ein deutscher Soldat mit einer Waffe fremden Boden betreten“ beteuerten Nachkriegspolitiker. Und heute salbadert ein Peter Struck (SPD), man müsse „Deutschland am Hindukusch verteidigen“. Nicht genug, dass Deutschlands Steuerzahler den finanziellen Hauptteil des gesamten EU-Etats schultern, zahlen deutsche Soldaten mittlerweile auch noch mit ihrem Blut für Unverstand und bodenlose Unfähigkeit unserer „Volksvertreter“.

 

Was interessiert die Politikerkaste, warm und abgesichert im Bundestag thronend, ihr ätzendes Geschwätz von gestern, oder ihr Versagen von heute? Man setzt eben je nach Bedarf ein optimistisches Grinsen oder eine vergrämte Betroffenheitsmiene auf - und verdummt ohne Unrechtsbewusstsein das Volk ungerührt weiter mit geistiger Umweltverschmutzung nach dem Motto “ …wir haben alles im Griff - und die Erde ist eine Scheibe“.

 

Jetzt vor den Wahlen muss Resümee gezogen werden, was sie denn BEWIRKT haben, unsere lieben Politiker, in den letzten Jahren.

 

Und das Ergebnis fällt verheerend aus, nicht nur im sozialen Bereich und der Innen- und Außenpolitik, sondern auf allen Ebenen. So sind die Tierversuchszahlen gestiegen, Massentierstallungen schießen trotz verzweifelter Anstrengungen der Umwelt-, Natur- und Tierschützer wie Pilze aus dem Boden, Besatzdichten werden erhöht und die Tiere immer mehr zusammengepfercht. Die Regierung kippte das „Hennen-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichtes, versucht über die Hintertür dem Kind einen neuen Namen gebend, augenwischend übelste Hühner-KZ-Haltung als „Volierenhaltung“ im Handel zu etablieren. Man praktiziert Volksverdummung pur. In der Sache „Schächten“ gleichermaßen Versagen. Die Umsetzung des im Sommer 2007 mit gewaltiger Mehrheit von der Länderkammer eingebrachten Bundesratsbeschlusses, durch eine moderate Gesetzesänderung die Qualen der betäubungslos abgemetzelten Schächttiere etwas zu mindern, wurde von unseren Bundespolitikern mit vorgeschobenen nebulösen Ausflüchten schlicht boykottiert. Der hiermit beauftragte Ausschuss für “Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ praktizierte blanke Arbeitsverweigerung, denn jüdische Vertretungen husteten und unsere Bundespolitiker lagen prompt mit Lungenentzündung darnieder und vertagten verängstigt weitere Entscheidungsfindungen in dieser Sache auf den St. Nimmerleinstag.

 

Wir sind der Willkürherrschaft fremdbestimmter, rückgratloser Politiker ausgesetzt, die gut dressiert am Nasenring der Globalisten, der Lobbyisten und Interessenvertreter verschiedenster Couleur geführt werden. Fatal, wenn wir „gewohnheitsmäßig“ immer wieder CDU/CSU, SPD, LINKE, FDP oder GRÜNE wählen. Denn dann müssen diese doch zwangsläufig glauben, sie hätten alles richtig gemacht. Warum sollten CDU/CSU und Co. dann ihre bisherige Politik ändern? Versagen darf nicht noch durch Wählerstimmen belohnt werden! Dann unterstützt man besser mit einer “Political-Incorrectness“-Protestwahl das jeweilige Engagement der kleinen Parteien!

 

Wir sind das Volk! Mit der Bildzeitung in der Hand nur tüchtig am Stammtisch schimpfen, nutzt jedoch wenig. Zeigen wir unseren lieben, auf Volkes Kosten abgehoben und bräsig im Elfenbeinturm residierenden „Volksvertretern“ der etablierten Parteien bei den Wahlen doch endlich einmal die rote Karte! Wählen wir nicht - wie von einem genetischen Zwang besessen - beständig die sogenannten “Volksparteien“, die dem Volk doch nur beständig in den Hintern treten. Holen wir sie herunter von ihrem Thron, auf dem sie abgehoben - manchmal fast betrunken von ihrer eigenen Wichtigkeit und Selbstherrlichkeit - residieren.


In allen Parteien gibt es natürlich Einzelpersonen, die sich engagiert im Sinne der Bürger einsetzen. Dies sollte im jeweiligen Wahlkreis, auf Landeslisten, natürlich vom Wähler auch individuell gewürdigt werden. Doch bei den etablierten Parteien und Fraktionen in ihrer Gesamtheit sieht es finster aus. Der Spruch „ …die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben“ lässt grüßen: Denn die wohlformulierten Wahlprogramme, d.h. Absichtserklärungen, aller etablierten Parteien gleichen einem Einheitsbrei, nur jeweils etwas anders „gewürzt“ für die jeweilige Ziel-Wählerklientel. Die Politikermarionetten ähneln sich ohnehin wie schlechte Abziehbildchen.

 

Umfrageergebnisse mit Stellungnahmen von Parteien zu verschiedenen Themen, wie sie jetzt manchmal veröffentlicht werden, sind leider buchstäblich für „die Katz“. Orientieren wir uns bei unserer Stimmangabe einmal NICHT an blumigen WAHLVERSPRECHEN, sondern ausschließlich daran, was die, die jetzt freundlich dienernd um des Wählers Gunst buhlen, uns in der VERGANGENHEIT mit ihrem HANDELN an Wohl- oder Untaten beschert haben! Und hier fällt die Bilanz vernichtend aus - und entsprechend muss auch unser Wahlverhalten ausfallen.

 

Es muss Druck auf politischer Ebene ausgeübt werden. Wahlenthaltung ändert nichts. Auch wenn eine Partei die 5 % Hürde nicht nimmt, ist die Stimme nicht “verloren” - denn jeder Erfolg der kleinen Parteien motiviert unzweifelhaft auch die Politiker der großen Parteien - denn ansonsten droht ihnen immer mehr Stimmenverlust!

 

Streuen wir also Salz in den Einheitsbrei der etablierten Parteien. Die Wahlen bieten den Bürgern in den real existierenden Scheindemokratien Europas eine winzige Möglichkeit, zumindest alle paar Jahre ihr schwaches Stimmchen erheben zu dürfen. Diese seltene Gelegenheit sollte der vielzitierte “mündige” (!?) Bürger auch nutzen und mit dem “richtigen“ Kreuzchen auf dem Wahlzettel seine Meinung der Politik gegenüber deutlich artikulieren.

 

Quelle:  umweltundaktiv.de




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