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05.09.2008

Lesezeit: etwa 2 Minuten

NPD-Abgeordnete wird der Einlass zu Islam-Veranstaltung verweigert

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Bericht
Wegen der „massiven Unterstützung“ durch die Niddaer Bürger bei der Gegendemo gegen die Anti-Moschee Demonstration der NPD, wollte die Ahmadiyya Gemeinde mit einer Info-Veranstaltung den Bürgern „Danke“ sagen für ihren gezeigten Protest. Den Islamischen Gottesbrüdern ist wohl entgangen, dass außer den gesamten Kreispolitikern und verwirrten Antifaschisten sich nur wenige Normalbürger an der Demo gegen die NPD im Dezember 2007 beteiligten. Auch wurden Zuschauer, unter denen sich wissentlich NPD-Sympathisanten befanden, zu den „Gegendemonstranten“ gezählt. Gerade deshalb kann einem aufmerksamen Beobachter die Angaben in den Artikel über die stattgefundene Demonstration und der „Dank-Veranstaltung“ der Ahmadiyya Gemeinde nicht teilen. Durch das Fernbleiben der örtlichen Bevölkerung an der NPD Gegendemo wurde den etablierten Politiker gezeigt, was die Wetterauer Bevölkerung wirklich von der Islamisierung unserer Heimat hält.

Auf jener Veranstaltung am vergangenen Donnerstag sollte der Vorsitzende der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Deutschlands Abdullah Uwe Wagishauser zu den anwesenden Glaubensbrüdern sprechen. Auch sollte dieser den Gästen zu dem Thema „Islam und Integration“ alle Fragen in einer Diskussion beantworten.

Jener „Aufklärer“ konvertierte als 26-jähriger zum Islam, davor war er als 68er aktiv bei der APO (Außerparlamentarischen Opposition).

Zu der Info-Veranstaltung kamen auch einige NPD-Mitglieder, darunter auch die Kreistagsabgeordneten der NPD Daniel Lachmann und Stefan Jagsch. Nachdem die Aktivisten an die abgestellten Autos vorm Bürgerhaus Flugblätter mit verschwiegenen Fakten über die Ahmadiyya Gemeinde steckten, wollten diese im Anschluss die Versammlung besuchen zu der auch öffentlich über Berichte in den örtlichen Zeitungen und über ausgehängte Plakate in der Niddaer Innenstadt eingeladen wurde.

Als die Nationaldemokraten gerade zum Eingang des Veranstaltungsortes gehen wollten, wurden diese von dem Ordnungsamtsleiter der Stadt Nidda, der in Begleitung eines Polizisten kam, am Platz vor dem Bürgerhaus gestoppt. Beide brachten, obwohl diese unparteiisch sein müssten, den Anwesenden zum Ausdruck, dass diese hier wegen ihrer Ideologie unerwünscht seien.

Der Ordnungsamts-Chef, mit dem es bei sämtlichen Aktivitäten der Wetterauer NPD in Nidda schon Probleme gab, teilte den NPD-Aktivisten mit, dass er sich gemeinsam mit dem Veranstaltungsleiter auf ein Hausverbot geeinigt hätte, da wir die Veranstaltung sicherlich versuchten zu stören. Nachdem dieses verkündet wurde, wies Stefan Jagsch darauf hin, dass diese auch zwei gewählten Kreistagsabgeordneten den Zutritt zu einer öffentlichen Versammlung verwehrten. Den beiden Gesetzeshütern war dies aber recht gleichgültig.

Der Wetterauer Kreisvorsitzende und stellv. Fraktionsvorsitzende äußerte sich folgendermaßen hierzu: „Das es sich um eine öffentliche Info-Veranstaltung von Islamisten handelte, sollte selbstverständlich jeder Deutsche daran teilnehmen dürfen und dort Fragen stellen. Es geht nicht nur um die Zerstörung der Kulturen, sondern auch um unsere Heimat.

Wir werden die Entscheidung der Polizei rechtlich prüfen lassen müssen, da es bei einer zukünftigen Veranstaltung nicht mehr zu solchem anti-demokratischen Handeln kommen darf.“
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