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23.07.2008

Lesezeit: etwa 1 Minute

Linkes Sommerlager im Schwalm-Eder-Kreis überfallen!

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Bericht
Daß Gewalt in der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner ein absolutes Tabu ist, hat vor allem die NPD in der Vergangenheit immer wieder betont und diese Grundeinstellung der Nationaldemokraten wurde kürzlich erst wieder vom NPD-Parteivorsitzenden Udo Voigt der Öffentlichkeit expressis verbis zur Kenntnis gegeben. Nun hat sich am vergangenen Sonntagmorgen ein Überfall auf ein Zeltlager der Jugendorganisation der SED-Linkspartei im hessischen Schwalm-Eder-Kreis ereignet. Gestern nun meldeten die Nachrichtenagenturen, daß die Polizei vier Tatverdächtige festgenommen habe, von denen drei der "rechten Szene" angehörten. Der 19-jährige Haupttäter soll mit "diversen Gegenständen" auf eine 13-jährige Teilnehmerin und ihren 23 Jahre alten Bruder eingeschlagen und beide erheblich verletzt haben. Und schon haben die linken Feinde unseres Volkes und unserer Heimat ihre Märtyrer gefunden. So spricht der hessische SED-Linke-Pressesprecher Kessler von "skrupelloser Brutalität, mit der 'Neonazis' Andersdenkende verfolgen".

Bei aller selbstverständlichen Distanz, die ein anständiger nationaler Politiker zu diesen zu verurteilenden Gewalttaten einnehmen muß, sollte nicht außer Acht gelassen werden, wie oft schon linke Gewalttäter gerade Zeltlager von volkstreuen Aktivisten überfallen und Teilnehmer/innen zum Teil schwer verletzt haben. Zudem sollte sich Kessler als exponierter Vertreter einer Partei, die eindeutig als Nachfolgepartei der Mauermörder- und Stasiterrorpartei SED anzusehen ist, mit Vorwürfen zurückhalten, bestimmte Leute würden seiner Partei gegenüber argumentativ das Arsenal des "Kalten Krieges" bedienen. Erinnert sei hier an Todesstreifen uns Selbstschußanlagen, Stasi-Folterkeller und die Verfolgung und Ermordung Andersdenkender durch das DDR-Regime, dessen Trägerin die Linke-Vorläuferin SED war. Um in die Gegenwart zurückzukehren: Wer spricht eigentlich von der skrupellosen Brutalität linksextremer Schläger gegenüber andersdenkenden - nationalen - Bürgerinnen und Bürgern etwa am Rande von Demonstrationen der Nationaldemokraten, gegenüber bedeutenden Persönlichkeiten der NPD die im öffentlichen Leben stehen, gegenüber Polizistinnen und Polizisten? Keine SED-Linkspartei, kein Achim Kessler oder sonst ein linker Gutmensch. Und auch wenn es nicht, oder nur höchst selten, in den gleichgeschalteten Systemmedien berichtet wird, auch das passiert! Fazit: Nein zur Gewalt als Mittel in der politischen Auseinandersetzung!

Jörg Krebs
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