13.02.2008
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Der Bombenholocaust in Dresden - 63 Jahre danach!"
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Dunkel waren die Wolken in der Nacht des 12. und 13. Februars 1945 über Dresden, meterhohe Rauchschwaden verdunkelten die Sterne über der Flüchtlingsstadt. In einen einmaligen Terrorakt, der die Verwüstungen anderer deutscher Städte wie Hamburg, Berlin, Magdeburg tief in den Schatten stellt, zerstörten sie ganze Stadtteile und einmalige Kulturdenkmäler.
Englische und amerikanische Bomber waren überall am Himmel und warfen ihre tödliche Fracht tonnenweise auf die ca. 1,2 Millionen Zivilisten und Flüchtlinge ab. Bei dem größten Bombenangriff der Weltgeschichte starben Hunderttausende Menschen.
Mütter trugen die Leichen ihrer verkohlten Kinder auf die Straße, sofern sie nicht selbst von den Trümmern erschlagen, von den Bomben zerfetzt oder von den Flammen verbrannt wurden. Der grausame Anschlag auf die Flüchtlingsstadt Dresden, den Winston Churchill pervers mit den Worten "Moral Bombing" verniedlichte, sollte uns allen im Gedächtnis bleiben. Denn gebombt wurde nicht gegen militärische Ziele, sondern gegen das Deutsche Volk.
Es steht stellvertretend für das millionenfache Leid, das die Kriegstreiber der USA, England und Rußland über unser Land brachten. Und es demonstriert uns, daß sie nicht kamen, um zu befreien und zu helfen - sie kamen um zu morden und zu zerstören.
Das alles geschah vor vielen Jahren, aber Geschichte kann man nicht vergessen. Eine Geschichtsverfälschung wie in diesem Land ermutigt uns, daß wir uns zu unserer Geschichte bekennen und dieses Unrecht der Vertreibung und Ermordung von Millionen Deutschen nicht vergessen und dafür kämpfen, daß endlich auch ihnen ein Denkmal gesetzt wird.
Jeder von uns sollte die Erinnerung an dieses grauenhafte Ereignis wach halten und in vielfältigen Aktionen auf das Schicksal der ermordeten Zivilbevölkerung hinweisen.
Am 16. Februar 2008 findet in Dresden der Trauermarsch für die Opfer des Bombenholocaust statt. Zeigt den Volksverrätern und Besatzern, daß wir unsere Opfer niemals vergessen werden.
Ihr habt uns Eigen und Ehre gestohlen,
Ihr habt uns're Taten der Nachwelt verhohlen,
Ihr habt die gefallenen Brüder verhöhnt,
Ihr habt euch nicht einmal mit ihnen versöhnt,
Ihr gönnt selbst den Toten keine Ruh,
Ihr schändet die Gräber noch immerzu.
Ihr habt uns bespien und habt uns verlacht,
Ihr habt uns zum Spott unsrer Kinder gemacht,
Ihr habt uns durch jeden Schmutz gezogen,
Ihr habt uns geschmäht und habt uns betrogen.
Ihr seid winselnd vor jedem Sieger gekrochen -
Doch unseren Stolz habt ihr nicht gebrochen !
Hans Henning Festge
