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11.10.2007

Lesezeit: etwa 1 Minute

Hessische NPD gegen Verdoppelung der Zuschüsse an Jüdische Gemeinden

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Bericht
Der hessische NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll wertet die heute verkündete, geplante Erhöhung der Zuschüsse des Landes Hessen an die hiesigen Jüdischen Gemeinden als einen ausgemachten sozialpolitischen Skandal. Marcel Wöll wörtlich: „Nach dem Einzug der NPD in den hessischen Landtag, werden solche milden Gaben aus guter Laune heraus nicht mehr so einfach zu verteilen sein. Wir werden auch an diesem Punkt klarmachen, daß das Geld der deutschen Steuerzahler nicht für einige Auserwählte da ist, sondern dem deutschen Volke zu Gute kommen soll.“

Die Erklärung des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) zu diesem Vorgang bezeichnet Wöll als unverschämte Augenwischerei. „Wenn Herr Koch sich darauf bezieht, daß sich die Mitgliederzahl der Jüdischen Gemeinden in Hessen vom Jahr 1987 bis heute mehr verdoppelt hat und daher eine Verdoppelung der Landes-Zuschüsse gerechtfertigt sei, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Es wird nämlich dabei verkannt, daß es seit 1987 schon mehrere Erhöhungen an diese Gemeinden gab. Deshalb ist eine derart exorbitante Steigerung ein ausgemachter Skandal vor allem vor dem Hintergrund, daß unsere eigenen deutschen Landsleute gerade von der Koch-CDU immer wieder dazu aufgefordert werden, den Gürtel enger zu schnallen. Während also die große Masse der Deutschen in Hessen, die den unteren Schichten zugerechnet wird, immer mehr dahinvegetiert, betreibt die hessische Christen-Union ein eigenes Wiedergutmachungs-Programm auf dem Rücken dieser sozial benachteiligten Landsleute.“

Abschließend erklärt Wöll daher: „Sollte die hessische NPD in diesem Land einmal den Ton angeben, dann werden wir dafür sorgen, daß es eine solch zuvorkommende Behandlung der Jüdischen Gemeinden nicht mehr geben wird und daß diese Leute dann den Gürtel ganz eng werden schnallen müssen."
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