26.09.2007
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NPD meldet Demo gegen Großmoschee in Frankfurt-Hausen an
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Der NPD-Landesverband Hessen hat am Montagabend unter dem Motto „Stoppt die Islamisierung Deutschlands - Keine Großmoschee in Frankfurt-Hausen!“ eine Demonstration für den 20. Oktober bei der Frankfurter Ordnungsbehörde angemeldet. Gemeinsame Veranstalter sind der NPD-Landesverband Hessen und die NPD im Frankfurter Römer. Unterstützt wird die Demo außerdem von Freien Kameradschaften aus der Region. Auf den zwei geplanten Kundgebungen sollen als Redner auftreten: Der hessische Landesvorsitzende der NPD, Marcel Wöll, der Frankfurter NPD-Stadtverordnete und stellvertretende Landesvorsitzende Jörg Krebs, sowie der Kreisvorsitzende der NPD-Mainz-Bingen, Mario Matthes.
Die Nationaldemokraten wollen mit dieser Willenskundgebung ein Zeichen gegen die Ignoranz seitens der politisch Verantwortlichen in Stadt und Land setzen und dem Willen der Bürgerinnen und Bürger Hausens, die den Bau einer dritten Großmoschee in dem kleinen Frankfurter Stadtteil mehrheitlich ablehnen, endlich sichtbaren Ausdruck verleihen. „Diese Demonstration und die vorangegangene Flugblattaktion sind Teil einer Kampagne gegen die immer weiter ausufernde Islamisierung Deutschlands und vor allem der Stadt Frankfurt, die wir Nationaldemokraten auf keinen Fall widerstandslos hinnehmen werden. Wir wollen den Bürgern vor Ort endlich wieder eine wahrnehmbare Stimme geben, dies vor allem deshalb, weil die Vertreterinnen und Vertreter der Altparteien im Römer immer offener gegen den Willen des Volkes agieren und die Ängste und Sorgen der Menschen vor einer Islamisierung nicht nur ignorieren, sondern darüber hinaus als ʹfremdenfeindlichʹ bzw. ʹrassistischʹ diffamieren. Hier bietet sich die NPD als einzige Alternative, die nicht nur redet, sondern auch entsprechend handelt, den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort direkt an“, sagt der NPD-Stadtverordnete Jörg Krebs, der Haupt-Initiator der Kampagne ist.
Der hessische NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll kündigt vor diesem Hintergrund an, daß auch die künftige NPD-Fraktion im hessischen Landtag vehement gegen den Bau dieser Moschee in Frankfurt-Hausen eintreten wird. „Die Nationaldemokraten werden vom Landtag aus den erbitterten Kampf gegen den Ausverkauf des deutschen Landes an raum- und kulturfremde Islamisten forcieren“, so Wöll. Das von Ordnungsdezernent Boris Rhein (CDU) im Rundfunk bereits angekündigte Verbot der Demonstration sieht Marcel Wöll hingegen als Versuch der staatlichen Behinderung des Wahlkampfes einer zugelassenen Partei an, gegen den die NPD zur Not bis nach Karlsruhe vor Gericht ziehen wird.