02.01.2007
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Demonstration in Ludwigshafen
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Zur Demonstration unter dem Motto „Das System hat keine Fehler - Das System ist der Fehler - Auf ins Kampfjahr 2007“ versammelten sich an die 110 Aktivisten des Nationalen Widerstandes in Ludwigshafen. Dieser Protestmarsch war der Abschluß der Anti-Repressionswoche in der Rhein-Neckar Region, welche sich an das Bundesland mit der stärksten staatlichen Repression im Jahr 2006 richtete. Hessen und Baden Württemberg waren sicherlich keine Waisenknaben in Bezug auf staatliche Verfolgung, aber der Sieger des Repressionswettbewerb war ohne Wenn und Aber das Bundesland Rheinland-Pfalz. Verbote, Verfügungen, Razzien, Schikanen und Polizeigewalt sind teilweise schon Alltag für die Nationale Opposition in Rheinland-Pfalz geworden.
Um gegen diese Maßnahmen und dieses System den Unmut auf die Straße zu tragen, versammelten sich gegen 12:00 Uhr die Aktivisten am Ludwigsplatz in der Ludwigshafener Innenstadt. Der erste Redner des Tages benannte bei der Auftaktkundgebung unsere politischen Forderungen. Außerdem unterstrich er nochmals die (ethisch-)weltanschaulichen Elemente des Nationalen Sozialismus, die alle Volksgenossen auch außerhalb von politischen Aktionen betreffen.
Nach starken Personenkontrollen durch die Polizei konnte sich der Protestmarsch unter Trommelschlägen in Bewegung setzen. Lautstark und kraftvoll marschierte der Nationale Widerstand über die Bahnhofstraße, vorbei am städtischen Jugendhaus „Das Haus“ Richtung Hauptbahnhof.
Vor diesem „Haus“ ergriff der hessische NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll das Wort. Er verdeutlichte in einer eindrucksvollen Rede die Zusammenhänge zwischen der EU-Osterweiterung, der Mitgliedschaft der BRD in der NATO und den grundlegenden Fehler des BRD-Systems. Nur ein Nationaler Sozialismus in Verbindung mit der der Lossagung Deutschlands von der EU und der NATO können das deutsche Volk vor dem drohenden Untergang retten.
Auf der Abschlußkundgebung richtete der Wormser Kamerad Stephan noch mal eindringliche Worte an die Polizei, vor allem aber an die Polizeiführung. Er verdeutlichte den Sinn und Zweck dieser Anti-Repressions-Aktionswoche und machte klar, daß die Vorgabe „Auflösung aller nationalen Musikveranstaltungen in RLP durch die Polizei“ des rheinlandpfälzischen Innenministers nur in einer BRUCHlandung enden kann und auf Kosten des einfachen Polizisten ausgetragen wird. Im Anschluß an diesen Bericht kann man die komplette Rede nachlesen.
Obwohl die Stadt kaum Auflagen zur Demonstration erlassen hatte, zeichnete die Polizeiführung sich wieder einmal durch Repression aus, indem sie 4 Mal den Protestmarsch stoppen ließ, um gewisse Parolen zu untersagen.
Untersagen wollte die Polizeiführung auch die Preisverleihung des Straßentheaters Schwarzer Sheriff. Man ging davon aus, daß der Demonstrationsanmelder dem Einsatzleiter den Repressionspokal 2006 feierlich übergeben wolle.
Falsch gedacht!
Man fand einen würdigeren Preisträger. Einer, der immer da ist wenn man ihn braucht. Ein zuverlässiger und pflichtgetreuer Zeitgenosse. Ein wahrer Freund und Helfer, der pflichtbewußt seinen Dienst ausübt.
Somit übergab der Veranstaltungsleiter den Pokal dem Mülleimer. Er hat es sich im Gegensatz zur rheinland-pfälzischen Polizei einen Preis verdient.
In ganz Ludwigshafen war an diesem Tag ein massives Polizeiaufgebot zu verspüren. Der Demoanmelder geht von etwa 3 Hundertschaften aus, welche zu Teilen aus BFE-Einheiten, diesmal ohne Sturmhauben, bestand.
Antifaschistischer Widerstand war an diesem Tag in Ludwigshafen nicht zu verzeichnen. Der Totalausfall antinationaler Proteste gegen die ständigen Aktionen der einzigen Systemopposition scheint in der Rhein-Neckar Region immer mehr zum Alltag zu gehören. Man begründet dies zwar mit der Rückbesinnung auf die eigentlichen Ziele der Linken, ehrlicherweise möchte man aber nur über das fehlende Potential an Aktivisten hinwegtäuschen und dies möglichst angenehm verschleiern.
Die Antifa Mannheim rief am 31.12.2006 zu einer Demonstration an den Mannheimer Wasserturm auf. Geistreiches Motto der angeblich revolutionären Demonstration war „SCHEIß STANDORT - SCHEIß STADTJUBILÄUM - SCHEIß G8 - Flush Capitalism!“. Die Teilnehmerzahl blieb drastisch unter den angemeldeten 300 Personen und auch die schmähliche Polizeipräsenz während der Demonstration ließ nicht gerade einen revolutionären bzw. staatsgefährdeten Charakter der heutigen Linken erkennen. Wahrscheinlich aus lauter Frust über den mißlungenen Jahresabschluß entglaste man noch in der Silvesternacht eine nicht besetzte Polizeiwache im Mannheimer Jungbusch. Dies verdeutlicht mal wieder das Politikverständnis Linksautonomer in der Region. Keine eigenen Ziele, keine kreativen Aktionen - nur Gewalt und Zerstörung!
Falls an diesem besonderen Tag der Polizist XY in seinem Zuständigkeitsbereich dank uns Dienst schieben mußte, hatte dieser noch mal die Chance in sich zu gehen, und sich zu fragen, ob er auch nächstes Jahr die angeordneten Willkürmaßnahmen, die Schikanen und all die anderen Verfolgungsmaßnahmen der Polizeiführung seines Bundeslandes gegenüber der nationalen Opposition mittragen möchte, oder einfach mal seinen eigentlichen Verpflichtungen als Polizist nachgeht und beispielsweise Verbrecher jagt.
Auch die Behörden können sich noch mal die Frage stellen, ob sie nächstes Jahr wieder Verbote, schikanöse Auflagen und andere Verordnungen aussprechen wollen. Jeder zwangsläufig involviere Staatsdiener hat am Vormittag des 31. Dezember die Möglichkeit, ungestört von seinen Kindern und seiner Frau in sich hinein zu horchen und sich selbst die Frage zu beantworten: Habe ich alles richtig gemacht? Werde ich auch nächstes Jahr wieder die nationale Opposition der Rhein-Neckar Region mit staatlicher Repression überziehen oder lasse ich diesmal einem anderen Bundesland den Vortritt?
Am Abend wurde noch ein gelungener Jahreswechsel in einen der Nationalen Zentren in der Region gefeiert. Dank an alle Demonstrationsteilnehmer und Redner und einem guten Start ins Kampfjahr 2007.
Quelle: Straßentheater Schwarzer Sheriff