02.09.2006

Am 30. August 2006 starb bei einem Verkehrsunfall in Dresden der parlamentarische Geschäftsführer der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag Uwe Leichsenring.
Der 1967 in Bad Schandau geborene hatte früh, noch in der Wendezeit, den Weg zur NPD gefunden. Die ersten persönlichen Kontakte gab es bei den Montagsdemos in Leipzig. Schon 1990 wurde er NPD-Mitglied und baute unverzüglich den Kreisverband Sächsische Schweiz auf, der im auf und ab der 90er Jahre die Feste der NPD in Sachsen war. Bis heute blieb er der Macher dieses Vorzeigeverbandes unserer Partei.
Uwe Leichsenring gewann durch seine verbindliche, anpackende Art das Vertrauen vieler Menschen, weit über sein persönliches Umfeld hinaus. In seinem Heimatstädtchen Königstein wurde der Fahrschullehrer eine von den Gegnern gefürchtete, von allen aber geachtete politische Persönlichkeit. Noch vor dem Erringen des Landtagsmandats war er es, der in Königstein fast jeden Vierten davon überzeugte, NPD zu wählen und gleichzeitig zog er mit einer starken Fraktion in den Kreistag der sächsischen Schweiz ein.
Bis zu seinem Einzug in den Landtag war Uwe Leichsenring oft schwer erreichbar, weil er im wahrsten Sinne des Wortes Tag und Nacht als Fahrlehrer arbeitete. Diese Arbeitsfreunde zeigte er auch im Landtag. Er erwies sich aber vor allem als die Persönlichkeit, der es am besten gelang, mit Hilfe der parlamentarischen Spielregeln den vereinigten Gegnern den Spiegel ihrer verantwortungslosen Politik vorzuhalten.
Uwe Leichsenring hinterläßt Frau und Kind.
Wir trauern um einen Kameraden. Wir werden ihn stets in Erinnerung behalten.
Der NPD-Kreisvorstand
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