Dieser Tage wurde die Urabstimmung zur Verschmelzung der Deutschen Volksunion (DVU) und der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) gestartet. Die rund 7.000 Mitglieder der NPD bekamen die entsprechenden Wahlunterlagen von der Bundesgeschäftsstelle per Post zugesendet. Bis zum 10. Dezember muß nun die Basis der nationaldemokratischen Partei darüber befinden, ob sie dem vom NPD-Bundesparteitag mit einer breiten Mehrheit von 93 Prozent bereits angenommenen Verschmelzungsvertrag zustimmt, beziehungsweise, ob sie der Verschmelzung mit der DVU als solcher ihre Zustimmung erteilt.
Dieser Vorgang ist in der Geschichte der volkstreuen Rechten in Deutschland einmalig, soll er doch dazu beitragen, das Jahrzehnte währende Gegeneinander im nationalen Lager endgültig zu beenden. Am 12. Dezember wird die Deutsche Volksunion (DVU) im Rahmen eines Bundesparteitages ihrerseits über den Verschmelzungsvertrag, beziehungsweise die eigentliche Verschmelzung der beiden ältesten und größten deutschen Rechtsparteien der Nachkriegsgeschichte befinden. Die etwa 4.500 Mitglieder der DVU werden im Falle eines positiven Votums des DVU-Bundesparteitages im Anschluß ebenfalls per Urabstimmung endgültig darüber zu entscheiden haben, ob sie den gemeinsamen Weg einer starken, zukunfts- und erfolgsorientierten deutschen Rechten mitgehen und dazu beitragen wollen, nationale Politik in Deutschland endlich als einen ernstzunehmenden Faktor zu etablieren.