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27.11.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Rolle rückwärts: Kristina Schröder (CDU) fordert die Entwicklung eines „deutschen Islams“

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Lange hat die selbsternannte Streiterin gegen die Islamisierung nicht durchgehalten. Nach der Vorstellung zweier vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebener Studien zur Gewaltbereitschaft junger Muslime, vollzog Ministerin Schröder eine offensichtliche Rolle rückwärts und bestätigte damit die Ansicht der NPD, daß es sich bei Schröders Vorstoß wieder einmal um einen „Publicity-Gag“ zugunsten der von miesen Umfragewerten erschütterten CDU gehandelt hat.

Die linksliberale „Frankfurter Rundschau“ mutmaßt, daß Kristine Schröder nun deshalb zu der bahnbrechenden Erkenntnis gekommen sei, die Entwicklung eines „deutschen Islams“ und Islamunterricht an deutschen Schulen seien die erfolgversprechendsten Lösungsansätze im Kampf gegen die höhere Gewaltbereitschaft jugendlicher Muslime, weil die von ihr selbst in Auftrag gegebenen Studien die gestern gegenüber dem „Wiesbadener Kurier“ geäußerte „ministerielle These nur bedingt stützen.“



Inwieweit der Autor einer der beiden Studien, der „Dortmunder Erziehungswissenschaftler“ Ahmet Toprak, wirklich ein objektives Urteil zum fraglichen Thema abgibt, wenn er behauptet, „Es gibt keine Zahl, wonach Muslime eine höhere Gewaltbereitschaft haben“, sei einmal dahingestellt. Vielleicht ist er seinen Glaubensbrüdern gegenüber voreingenommen, vielleicht auch nicht. Jedenfalls scheint diese fragwürdige Behauptung auszureichen, um die Familienministerin zu einem Umdenken zu bewegen.

Wenn die CDU-Politikerin nun meint, zur Prävention gegen eine höhere Gewaltbereitschaft von Jugendlichen aus muslimischen Familien sollten Imame in Deutschland ausgebildet und Islam-Unterricht an unseren Schulen eingeführt werden, dann ist sie exakt da angekommen, wo die multikulturell bewegte hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) bereits bei ihrem Amtsantritt vor fast zwei Jahren war.

Der offensichtliche Sinneswandel Kristina Schröders beweist aus unserer Sicht jedenfalls aufs Neue, daß die hessische CDU, oder vielleicht sollte man besser sagen IDU (Islamisch-Demokratische Union), zu allem taugt, nicht aber als Ansprechpartner im Kampf gegen die Islamisierung unserer Heimat. Vor diesem Hintergrund sind übrigens auch jüngste Äußerungen des Landesvorsitzenden der hessischen IDU, Ministerpräsident Volker Bouffier, zu betrachten, der gegenüber den Medien Verständnis für die Ängste der Bürger vor dem Islam geäußert und unter anderem erklärt hatte, Deutschland sei kein Einwanderungsland.


Jörg Krebs
NPD-Landesvorsitzender Hessen





Quelle: http://www.npd-hessen.de/
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