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23.11.2010

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Erst der Euro, dann die Pleite – Das prophezeite die NPD schon zur Europawahl 1994!

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Der Euro, die vom Volk nicht geliebte Kunstwährung, befindet sich nun schon seit geraumer Zeit in einer nicht enden wollenden Krise. Von der etablierten Politik in Deutschland dem staunenden und gleichsam ablehnenden Publikum untergejubelt, ja wie sauer Bier angeboten, brachte er uns Deutschen seit seiner Einführung im Jahre 2002 nichts als Ärger ein. Da waren zunächst die für Jedermann sichtbaren und teils horrenden Preissteigerungen. Vor allem Lebensmittel haben sich binnen kürzester Zeit in etwa um den Faktor 2 verteuert. Dumm nur, daß die Reallöhne nicht in gleichem Ausmaß angestiegen sind. Ebenso stiegen die sonstigen Lebenshaltungskosten. Der Eindruck der Bürger, alle Kosten hätten sich durch die Euro-Einführung in etwa verdoppelt, täuscht nicht, sondern kann ganz klar belegt werden. Genauso entspricht es den Tatsachen, daß sich das Durchschnittseinkommen seit dem Jahr 2002 im Vergleich zu den Preissteigerungen nur unwesentlich nach oben entwickelte.



Jeder Bürger wird es sich schon einmal gedacht haben: Zu D-Mark-Zeiten konnte man sein Feierabend-Bierchen in der Kneipe um die Ecke für 2,20 Mark oder 2,50 Mark erwerben. Heute ist man, mit viel Glück, mit dem gleichen Betrag dabei – allerdings in Euro. Und der ist, wir erinnern uns, ja beinahe „doppelt so viel wert“ wie die D-Mark. Aber nicht nur wir Deutschen wurden und werden durch dieses „Projekt“ internationaler Finanzjongleure und ihrer Lakaien in den Amtsstuben in Brüssel und Straßburg in gigantischem Maße abgezockt. Auch in den anderen Ländern der „Euro-Zone“ explodierten die Lebenshaltungskosten für die Menschen, während Löhne und Einkommen kaum merklich anstiegen. Schon wünschen sich Griechen, Spanier, Portugiesen, Franzosen und Italiener ihre nationalen Währungen genauso zurück, wie wird Deutschen uns mehrheitlich unsere D-Mark zurückwünschen.

Briten und Dänen waren schlauer als es um die Frage der Einführung des von den Nationaldemokraten schon in den frühen 1990er Jahren als „Schrott-“ bzw. „Kunstwährung“ bezeichneten Euro ging. Diese Staaten nahmen das Wort Demokratie nämlich wörtlich und ließen ihre Völker darüber abstimmen. Und die Völker sagten Nein! Soviel selbständiges Denken wurde uns Deutschen und den anderen Teilnehmern am Euro-Projekt freilich nicht zugetraut. Hierzulande entschieden die Großkopferten in Bonn über das Volk und die Warnungen namhafter Wirtschafts- und Währungsexperten hinweg. Die NPD versuchte schon zur Europawahl 1994 unter der Losung „Erst der Euro, dann die Pleite“, das Volk zu einem Nein gegen die Einführung des Euro zu bewegen. Keine andere Partei wies in ihrer Programmatik so vehement und so rechtzeitig auf die Gefahren der Euro-Einführung hin und untermauerte ihre Warnung mit Prognosen, die, vom hiesigen Medienkartell verlacht, heute längst Realität geworden sind. Vergebens.


Symbol des Niedergangs: Die Euro-
päische Zentralbank (EZB) in Frankfurt


Die derzeitige, nicht enden wollende, Krise des Euro war für Menschen sehenden Auges bereits vor zwanzig Jahren vorhersehbar. Nicht nur die NPD, sondern auch zahlreiche sachverständige Professoren warnten schon seinerzeit vor der vorprogrammierten Implosion dieser Kunstwährung. Es wurden Klagen gegen die Einführung eingereicht, die vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mit zum Teil hanebüchenen Begründungen abgewiesen wurden. Die etablierten Politiker von CDU/SPD/FDP/Grünen und Linke-PDS feierten ihr „Projekt“ hingegen frenetisch als ein „Aufbruchssignal“ in eine neue Zeit. Diese „neue Zeit“ erleben wir heute mehr und eindrucksvoller denn je. Nach dem de facto-Zusammenbruch Griechenlands und dem Milliardengeschenk des deutschen Anteils am sogenannten „Euro-Rettungsschirm“, der mit noch mehr neuen Schulden finanziert werden soll, steht nun, als nächster Mitgliedsstaat der heilbringenden Euro-Zone, Irland vor dem Zusammenbruch. Und, als ob das noch nicht reichen würde, sieht es auch im Hinblick auf Portugal und Spanien alles andere als rosig aus.

Schon sprechen selbst dem Euro freundlich gesonnene Finanzmarktexperten von einem möglichen Scheitern des Euro und fordern von den Regierungen der Euro-Länder immer höhere Unsummen zur Stützung einer Währung, die sich längst im Todeskampf befindet. Von den Völkern abgelehnt und von den strengen Gesetzen der Ökonomie ad absurdum geführt, soll dieser Todeskampf weiter verlängert werden, soll weiterhin gutes Geld schlechtem hinterher geworfen werden. Anstatt die Völker Europas fortwährend einem Schrecken ohne Ende auszusetzen, sollte nun lieber ein Ende mit Schrecken gesucht und die Wiederherstellung der nationalen Währungshoheit in allen Nationalstaaten der „Euro-Zone“ angestrebt werden. Der Euro muß heute als gescheitert angesehen werden, kein normaler Mensch wollte ihn und kein Volk Europas brauchte ihn. Nun liegt es an den Völkern Europas, ihren Politeliten Dampf zu machen, damit nicht das, was die NPD schon vor zwei Jahrzehnten prophezeite, am Ende dieses unsäglichen Kapitels der europäischen Geschichte – genannt Euro-Einheitswährung“ – steht, nämlich die Pleite.

Jörg Krebs
NPD-Landesvorsitzender Hessen



 

 


Quelle: http://www.npd-hessen.de/
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