08.06.2010
Sachsens NPD-Landeschef zieht positive Bilanz des Bamberger Parteitages
Der sächsische NPD-Landesvorsitzende Holger Apfel zieht ein positives Fazit des Programmparteitags der NPD im oberfränkischen Bamberg und bezeichnet das von den Delegierten mit überwältigender Mehrheit verabschiedete neue Parteiprogramm als Meilenstein auf dem Weg der Nationaldemokraten zu einer sozialrevolutionären Schutzmacht der kleinen Leute.
Holger Apfel äußert dazu:
"Die vergangenen zwei Jahrzehnte brachten die massive Rückkehr der sozialen Frage und eine damit einhergehende Systemkrise, die sich Jahr für Jahr verschärft. Nur die konsequente Hinwendung der NPD zur sozialen Frage und deren Nationalisierung ermöglichten den Aufschwung der Partei und ihre Wahl in zwei Landes- und über 400 Kommunalparlamente.
Mit dem unter dem Motto "Arbeit – Familie – Vaterland" stehenden "Bamberger Programm" hat sich die NPD nun auch in ihrem Parteiprogramm ganz klar als sozialrevolutionäre Kraft positioniert. Die sozialen Forderungen der NPD unterscheiden sich von denen anderer Parteien durch ihre strikte volksgemeinschaftliche Bindung, das heißt, soziale Leistungen darf es nur für deutsche Volksangehörige geben. Die NPD hat aber auch die richtigen Schlußfolgerungen aus der Finanzkrise gezogen und fordert das Verbot finanzieller Massenvernichtungswaffen, die ganze Volkswirtschaften verwüsten. Derivate und Hedge-Fonds, sogenannte Heuschrecken, dürfen in Deutschland nicht mehr zugelassen werden.
Die NPD spricht sich klar für eine Rückkehr zur Deutschen Mark und eine komplette Abwicklung des Euros aus, damit Deutschland seine nationale Souveränität auch auf dem Gebiet der Währungspolitik zurückgewinnt und die Geldwertstabilität, auf die insbesondere Sparer und Rentner angewiesen sind, gesichert wird. Die NPD lehnt die Zugehörigkeit Deutschlands zum EU-Imperium ab, das nichts anderes als eine völkerfeindliche Diktatur der EU-Kommission ist.
Der Dreiklang nationaldemokratischen Wollens - nationale Identität, nationale Souveränität und nationale Solidarität - zieht sich wie ein roter Faden durch das neu verabschiedete Parteiprogramm. Es ist selbstbewußt, visionär und gestaltungsfordernd, und es deckt alle wichtigen politischen Themenfelder ab. Es trägt nicht unmaßgeblich die Handschrift der sächsischen Nationaldemokraten, die in der Programmkommission bis zuletzt eine tragende Rolle gespielt haben, namentlich Jürgen Gansel, Andreas Storr, Arne Schimmer und meine Person. Ich danke dem Parteivorsitzenden Udo Voigt und dem Amtsleiter für Politik, Uwe Meenen, für die gute und sachorientierte Zusammenarbeit in der Programmkommission, dank der sich die NPD nun als fundamentale Oppositionskraft mit einer wirklichen Programmalternative zum abgewirtschafteten Parteienkartell positionieren kann.
Etwas schade ist, daß die von der Strategiekommission unter dem Vorsitz des Parteivorsitzenden vorgeschlagene und vom Parteivorstand mit nur zwei Enthaltungen angenommene Ergänzung des Parteinamens in "Nationaldemokratische Partei Deutschlands - Die soziale Heimatpartei" nicht die notwendige 2/3-Mehrheit fand. Dieser Namensergänzung hätte das "i-Tüpfelchen" zur Verabschiedung des Parteiprogramms sein können. Es zeigte sich aber, daß dieser Vorschlag im Vorfeld ausführlicher in den Verbänden hätte diskutiert werden müssen, um klarzumachen, daß es sich nicht um einen neuen Namen, sondern nur um einen Namenszusatz handelt, mit dem wir als Nationalisten unser sozialrevolutionäres Profil bereits im Parteinamen zum Ausdruck hätten bringen können. Da sich nach meinem Eindruck aber die meisten Delegierten einig waren, daß der Begriff der sozialen Heimatpartei unabhängig von einer formalen Namensänderung in der Propaganda Verwendung finden kann, sehe ich die Entscheidung als nicht gravierend an. Letztlich ist sie Ausdruck eines begrüßenswert hohen Identifikationscharakters der Delegierten mit unserer inzwischen 46 Jahre jungen, volkstreuen Partei.
Die NPD hat sich auf dem Parteitag als diskussionsfreudige Partei gezeigt, in der Sachfragen auf hohem Niveau, mit Leidenschaft und Herzblut, aber auch mit kühlem Kopf debattiert werden können. Außerdem legte der Parteitag mit einer Satzungsänderung zur Möglichkeit von Parteienfusionen die Grundlage für die Mitgliederbefragung über den Zusammenschluß mit der Deutschen Volksunion, von der der Parteivorstand ein starkes Signal für eine geeinte nationale Opposition erwartet.
Ein weiterer Höhepunkt des Parteitags war das mitreißende Grußwort des bekannten volkstreuen Aktivisten Frank Rennicke, der von den Wahlmännern der NPD-Fraktionen Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern für die Bundespräsidentenwahl nominiert wird. Wer Rennickes Rede in Bamberg gehört hat, der weiß, daß er am 30. Juni der einzige Kandidat ist, der sich wirklich dem deutschen Volk und seinen Interessen verpflichtet fühlt. Der Bamberger Parteitag hat alles in allem eine lebendige, junge und kraftvolle Partei gezeigt, die allen Grund hat, optimistisch in die Zukunft zu blicken!"
NPD-Landesverband Sachsen
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