02.12.2009
Barack Obama hat ein Dilemma: Im Wahlkampf versprach der BRD-Medienliebling den Abzug aus Afghanistan. Dies bedeutet nun Truppenaufstockung, verbunden mit „Wünschen” an die Bundesregierung.
Während der Amtszeit des „Friedensnobelpreisträgers” Barack Obama - seines Zeichens auch US-Präsident - wurden mehr Soldaten nach Afghanistan entsandt, als unter seinem Vorgänger Bush. Damit manövrierte sich Obama selbst in ein Dilemma. Nun versprach er erneut den Abzug aus Afghanistan, ohne jedoch zuvor die Besatzungstruppe aufzustocken - möglichst mit „freiwilliger” Hilfe der BRD-Regierung.
BRD als Helfershelfer des
US-Imperialismus?
Um weitere 30.000 Soldaten will der US-Präsident die Besatzungstruppen bis zum Sommer kommenden Jahres aufstocken. Innerhalb eines Jahres hätte der „Friedensnobelpreisträger” Barack Obama damit dann die amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan um 66.000 auf 100.000 angehoben. Wie Ex-Verteidigungsminister Peter Struck (SPD), dem der Ausspruch nachgesagt wird, daß deutsche Interessen am Hindukusch verteidigt würden, sieht auch Obama die Sicherheit der USA in Afghanistan gefährdet: „Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, daß die Sicherheit der USA in Afghanistan auf dem Spiel stünde, würde ich liebend gerne alle Soldaten morgen zurückholen. Die Entscheidung ist mir schwergefallen”, teilte der US-Präsident im Stil der westlichen „Demokratie” mit.
Doch mit der Aufstockung der Besatzungsarmee kündigte der US-Präsident erneut den Abzug der amerikanischen Soldaten an. Um die Sicherheit der USA dennoch zu gewährleisten, ging mit der Ankündigung zugleich eine „Bitte” an die Verbündeten, insbesondere an die BRD, mehr „Verantwortung” zu übernehmen. Heißt: Das Bundeswehrkontingent soll von 4.500 auf 7.000 Soldaten aufgestockt werden. Daß „Bitten” dieser Art vom Nato-Verbündeten BRD früher oder später nachzukommen wird, durfte der deutsche Steuerzahler in der Vergangenheit öfters erfahren. Mit diesen 2.500 Bundeswehrsoldaten würde die BRD die Hälfte des neuen Kontingents stellen, denn NATO-Generalsekretär Rasmussen kündigte vergangene Nacht an, daß die US-Verbündeten mindestens 5.000 zusätzliche Soldaten in das besetzte Afghanistan entsenden.
Die weitere Aufstockung des Bundeswehrkontingents bedeutet, daß sich die Sicherheitslage in der BRD - insbesondere für die Zivilbevölkerung in und um das Luftdrehkreuz Leipzig - weiter verschärfen dürfte. Der „zivile” Flugplatz Halle/Leipzig ist zentraler Umschlagplatz für den Afghanistaneinsatz.
Quelle: www.npd-nol.de
Quelle: http://www.npd-hessen.de/
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