01.12.2009
Wie von einigen Zeitungen bekannt gegeben worden war, scheint IM Schwalbe (alias Gerd- Rüdiger Hoffmann), über den wir bereits vor ein paar Tagen berichteten, nicht der einzige “Volksvertreter” mit einer Stasivergangenheit im brandenburgischen Parlament zu sein. Den Angaben nach war Vize- Präsidentin des “Hohen Hauses”, Gerlinde Stobrawa, ebenfalls beim Ministerium für Staatssicherheit unter dem Decknamen „IM Marisa“ aktiv gewesen.
Welch ein Zufall, daß Stobrawa eine Genossin der SED- Nachfolgepartei die Linke ist. Sowie an ihrem Kollegen “Schwalbe” und denen des Parteivorstandes zu sehen, scheint sich die neomarxistische Partei nicht darum zu reißen, ihre Wurzeln loszuwerden. Man könnte eher meinen dieselben, die damals unsere Eltern ausschnüffelten, sind heute unsere vermeintlichen Vertreter für Recht und Ordnung und suhlen sich in der Unschuld der Demokratie.
Die Partei gibt vor, die beiden Schnüffler aufgefordert zu haben, ihr Mandat niederzulegen, doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, daß weder Schwalbe noch Marisa bis jetzt dem Anliegen nachgingen. Vielmehr spielt man sich nun auf, leugnet die Vergangenheit und belügt den Bürger nach Strich und Faden. Könnte ja schließlich die nächsten Wahlen beeinflussen und man wäre seine Geldeinnahmequelle los. Man könnte den Bürger auf seine eigenen Kosten nicht mehr verschaukeln und ausbeuten.
Wir sagen dem ab. Es ist unbegreiflich wie viele tatenlos zuschauen, daß wir uns immer noch von einem Staatsapparat, der sich derselben Methoden und Repressalien bedient, ja sogar derselben Führungsschichten, zu Stimmvieh für seine Machtverhältnisse verkommen lassen. Die Zeiten gehen dem Ende zu. Wir müssen handeln und der BRDDR den politischen Gnadenstoß verpassen, bevor es zu spät ist und die Kinder einem Todesstreifen, vielleicht auch in anderer Form wie es ihre Eltern erleben durften, selbst zum Opfer fallen.
Schluß mit dem Überwachungsstaat!
Her mit einem Nationalstaat, in dem uns Menschen Sicherheit statt Freiheitsentzug garantiert wird!
Quelle: JN- Lausitz
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