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16.11.2009

Lesezeit: etwa 1 Minute

Linke Brandanschläge in Bad Doberan

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Am vergangenen Sonnabend gegen 21 Uhr wurden in Bad Doberan zwei Gebäude in einer Kleingartenanlage in Brand gesteckt. Da es sich bei den Objekten um ein Kameradschaftsheim sowie um ein von Nationalisten genutzten Garten handelte, werden die Täter linksextremen Kreisen zugeordnet.

Die Löscharbeiten gestalteten sich zunächst schwierig, sodaß vom Kameradschaftsheim nur noch eine Brandruine übrig blieb. Während am ersten Objekt die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit dem Löschen begannen, wurde das zweite in Brand gesetzt. Die zwei Brandstifter wurden bei ihrer Flucht gesehen, konnten allerdings entkommen.

Die Verniedlichung und Relativierung linksextremer Verbrechen und Straftaten ist in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen regelmäßige Praxis. So ist auch heute, noch immer keine Pressemitteilung der Polizei dazu ergangen, und auch der Presse sind keine Berichte zu entnehmen. Hätte ein linksextremer Jugendclub in Flammen gestanden, wäre wohl unabhängig von der Brandursache schon ein wahrhaftiges Mediengewitter ausgebrochen und Politiker aller Blockparteien hätten ihre Betroffenheitstextbausteine verschickt.



Der Bad Doberaner NPD-Stadtvertreter Dirk Susemihl machte sich noch in der Nacht ein Bild von den angerichteten Schäden, er verurteilte die Anschläge und erhob gleichzeitig Vorwürfe gegen die Ermittlungsorgane. „Daß Linksextremisten Brandanschläge nicht mehr zu tiefsten Nachtzeiten verüben ist ein Verdienst ungenügender, schlampiger oder unterlassener Polizeiarbeit. Immer dreister und frecher schlagen diese zu, da sie sich offensichtlich in Sicherheit wiegen. Wer glaubt, daß mit staatlichen Fördergeldern aufgepumpte linke Projekte und Initiativen keine Schnittstellen mit linksextremen Straftätern haben, sollte seinen Geisteszustand dringend untersuchen lassen.“



Quelle: www.npd-mv.de

 

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