01.09.2008
Bericht Langzeitarbeitslose sind von der Thematik her so langweilig geworden, dass man schon „Doku-Serien“ über ihre angeblichen Betrügereien drehen muss. Sicherlich gibt es immer Leute, die ein soziales Netz auszunutzen wissen, aber entgegen aller Propaganda sind es verschwindend wenige, zumal man bedenken muss, dass die gerne aufgeführten Ausländer kaum mal einen „Sozialbetrug“ begehen, sondern die übermäßige und bevorzugte Behandlung der BRD-Stellen lediglich nutzen. Der eigentliche Sozialbetrug - und zwar vonseiten der Wirtschaft - findet auf einer ganz anderen Ebene statt, nämlich bei den Menschen, die noch in „Lohn und Brot“ stehen. „Immer mehr Deutsche arbeiten im Niedriglohnsektor, das heißt, sie verdienen weniger als sieben Euro in der Stunde. Gleichzeitig sinken die Reallöhne der Geringverdienenden, fanden Prof. Dr. Gerhard Bosch und weitere Wissenschaftler des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) von der Universität Duisburg-Essen heraus.“ berichtet u.a. RP-ONLINE Das „Realeinkommen“ ist im Vergleich zu 1995 bei den Geringverdienern um fast 14 % ...
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Der Kaufmann Stefan Jagsch ist für Marcel Wöll in den Kreistag des Wetteraukreises nachgerückt, nachdem dieser sein Mandat wegen Verzug nach Mitteldeutschland zur Verfügung gestellt hatte. Der 22-jährige Jagsch ist zugleich Ortsbeiratsmitglied in Altenstadt-Waldsiedlung und kommissarischer Landesvorsitzender der hessischen Jungen Nationaldemokraten, der Jugendorganisation der NPD. Den Aufgabenschwerpunkt in seiner kommunalpolitischen Arbeit sieht er im Umwelt- und Naturschutz. Diese Themen würden von keiner anderen Partei im Kreistag ausreichend vertreten, so Jagsch. Selbst die Grünen hätten längst von ökologischen Belangen zugunsten politischer Pöstchenschiebereien verabschiedet. In der konstituierenden Sitzung der NPD-Kreistagsfraktion wurde Jagsch die Aufgaben des Fraktionsschatzmeisters übertragen. Daniel Lachmann, der dieses Amt bisher inne hatte, wurde zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Vorsitzender der NPD-Fraktion bleibt Volker Sachs. ...
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Bericht Weil immer weniger Vollzeitbeschäftigte in der Merkel-Republik von ihrer Arbeit leben können, werden ihre Armutslöhne nach Berechnungen des DGB staatlicherseits in der Größenordnung von mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr aufgestockt. Hartz IV sei nicht nur eine Grundsicherung für hilfebedürftige Arbeitslose, sondern mehr und mehr „ein staatlich finanziertes Sicherungssystem für Erwerbstätige mit Niedriglöhnen“, stellt der Bereichsleiter Arbeitsmarktpolitik im DGB-Bundesvorstand, Wilhelm Adamy, fest. Damit subventioniert der Steuerzahler indirekt solche Unternehmen, die keine existenzsichernden Löhne zahlen. Rechnet man die Zuschüsse für sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigte hinzu, summieren sich die aufstockenden Leistungen sogar auf 4,4 Milliarden, mit denen das System diejenigen Arbeitgeber unterstützt, die ihre Arbeitnehmer um einen halbwegs anständigen Lohn prellen. Ende 2007 zählte die Bundesagentur für Arbeit schon 1,3 Millionen „Aufstocker“ - Tendenz steigend. Allein in Sachsen ist die Zahl der staatlich bezuschußten ...
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