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17.08.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Andreas Speit

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Die linksalternative taz, Ausgabe Hamburg, interviewte jüngst (21. Juni 2010) einen ihrer freien Mitarbeiter, der von Berufs wegen im »Kampf gegen rechts« unterwegs ist. Auf die Frage »Was muß Hamburg tun, um ein Erstarken rechtextremistischer Gruppen zu verhindern?« erwiderte Andreas Speit: »Vor allem den Fokus nicht auf das Thema Erstarken der radikalen Linken legen. Die Gefahr auf der Straße droht der Bevölkerung eindeutig durch gewaltbereite Rechte.« Ein klarer Fall von Wahrnehmungsstörung, wenn man die Morde von Ausländern an Deutschen in Hamburg betrachtet – gerade in jüngster Zeit.

»Gegen Rechts ging ich als Schüler schon zusammen mit Freunden auf die Straße, regelmäßig schreibe ich heute in der taz, Freitag, jungle world oder Der Rechte Rand über die rechte Szene. Seit Juni 2005 berichte ich in der taz-nord jede Woche in der Kolumne ›der rechte rand‹ von rechten Esoterikern über ›Deutschnationale‹ bis zu militanten Neonazis«, so die Selbstdarstellung des Schreiberlings in einem linken Netzforum. Doch nicht nur in Linksaußen-Postillen kann man Speits Ergüsse lesen. Gemeinsam mit Antifa-Ikone Andrea Röpke gab er die Bücher »Braune Kameradschaften« und »Neonazis in Nadelstreifen« heraus, auch der Titel »Ästhetische Mobilmachung: Dark Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien« trägt seinen Namen.

Angebliche rechte Brutalos

Was Speit unter »Journalismus« versteht, macht der Fall »Steinburg« deutlich. In einem Hotel dieses Ortes fand im Dezember 2004 die Auftaktveranstaltung der NPD zum Wahlkampf in Schleswig-Holstein statt. Linksradikale Politkriminelle attackierten die Veranstaltung, bewarfen die Teilnehmer mit Pflastersteinen. Die Angegriffenen wehrten sich, warfen vereinzelt Steine zurück und versuchten, Gewalttäter dingfest zu machen. Vor Ort, im Saal wie anschließend auf der Straße: Andreas Speit. Fernsehbilder zeigten lediglich die rechte Gegenwehr, versuchten den Eindruck zu erwecken, daß rechte Brutalos grundlos über friedliche Protestierer herfielen. Noch anläßlich des folgenden Prozesses beteiligte sich Speit an der Hetze, wie z.B. mit dem Artikel »Wahlkampfauftakt geriet zur Gewaltorgie« (taz, 20.4.2006). Weshalb er es angesichts der »Gewaltorgie« nicht einmal für nötig befunden habe, die Polizei zu rufen, konnte er als Zeuge vor Gericht nicht beantworten.

»Da kann man wenig bewegen«

Sein zentrales Anliegen – Steuergelder für Linksextremisten – verriet der Berufsantifaschist in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: »Die Projekte müssen langfristig und nachhaltig angelegt werden – auch finanziell. Doch oft müssen sich die Projekte von Antrag zu Antrag retten, das kann lähmen, lenkt von der Arbeit ab. Denn vor Ort muß eine alltägliche Gegenkultur entworfen, gelebt werden. Mit spontanen Maßnahmen und zwei Konzerten kann man da wenig bewegen.«

Von solchen Geldern profitiert dann auch schon mal eine Antifapostille wie Der Rechte Rand. Die aufgrund von Verbindungen ins DKP/VVN-Milieu dem linksextremistischen Spektrum zugeordnete Zeitschrift erhielt 2001 vom »Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt«, das aus dem Bundeshaushalt finanziert wird, immerhin 10.000 Mark. Somit darf man wohl schon ein gewisses Eigeninteresse annehmen, wenn der rührige Herr Speit die Werbetrommel für den steuerfinanzierten »Kampf gegen rechts« rührt. Wenn seine publizistischen Plattformen pekuniär gut ausgestattet sind, ist das gewiß nicht zu seinem Nachteil.

J. Riehl

Quelle: www.deutsche-stimme.de




 

Quelle: http://www.npd-hessen.de/
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