04.01.2010

Der Ärztemangel ist unüberschaubar. Allein in Sachsen fehlen 357 Hausärzte. Die NPD-Fraktion machte schon vor Jahren darauf aufmerksam.
Immer mehr Arztpraxen schließen, vor allem im ländlich geprägten Raum. Doch diese Entwicklung kommt nicht überraschend. Im Sächsischen Landtag brachte die NPD-Fraktion eine Reihe von Anträgen ein, die dem immer akuter werdenden Ärztemangel entgegengewirkt hätte. So beantragte die NPD neben einer „Investitionshilfe zur Ansiedlung und Erhalt von Hausarztpraxen im Ländlichen Raum” auch „Zuschüsse an Medizinstudenten zur Bekämpfung des Hausärztemangels in Sachsen”. Doch die „Koalition der Demokraten”, die sich von CDU bis Linkspartei erstreckt, wollte es besser wissen, mit fatalen Folgen.
Von Reinhard Busch
Es sind Regionen wie die Oberlausitz, in der der Ärztemangel unübersehbar ist. Immer mehr Hausarztpraxen schließen. Neben der medizinischen Unterversorgung sind es aber auch Arbeitsplätze, die damit verloren gehen. Wurden die Initiativen der NPD im Sächsischen Landtag - so unter anderem bei den Beratungen für den Doppelhaushalt 2009/2010 - von der ideologischen „Koalition für Demokratie, Toleranz …”, der die CDU genauso wie die SED-Nachfolgepartei angehört, zurückgewiesen, schlagen nun immer mehr Experten Alarm. Selbst die medizinische Grundversorgung ist teilweise nicht mehr gegeben.
Doch während Milliarden Euro Steuergelder in ein marodes Bankensystem gesteckt wurden, waren es die „Vollstrecker der Demokratie” im Sächsischen Landtag, denen selbst 10,5 Millionen Euro für den Doppelhaushalt 2009/2010 zur Bekämpfung des Ärztemangels zu viel waren. Statt dessen wurden Millionen Euro schwere „Demokratie- und Toleranzprogramme” fortgeführt, von denen nicht zuletzt Linksradikale alimentiert wurden. Daß linke Extremisten sich von solcher Art Finanzierung bestätigt fühlen, bekam die Leipziger Bevölkerung am vergangenen Wochenende erst wieder spüren.
Neben den Änderungsanträgen zum laufenden Doppelhaushalt forderte die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag aber auch einen weiteren Maßnahmeplan zur Ansiedlung von Ärzten. Der Kritik der NPD entgegnete damals die Vertreterin der CDU, es erfolge doch eine Anwerbung. Wörtlich sagte die CDU-Vertreterin im Jahr 2008, es „(…) ist ein weiterer zentraler Punkt die Anwerbung - das haben Sie schön ausgelassen - von derzeit 1 000 Ärzten aus dem Ausland (…) Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit, Herr Gansel [Anm.: NPD]. Aber wenn Sie sich einmal das Bein brechen sollten, sollte Sie ein ausländischer Arzt hoffentlich gut betreuen, damit Sie auch dann zufrieden sind. Wir werden diese Mediziner dringend benötigen. Wir sind froh, daß sie im Land sind. Sachsen ist ein weltoffenes Land. Das wird auch so bleiben.”
Was die CDU-Sprecherin außen vor ließ, ist der Umstand, daß einerseits mit solchen Methoden die eigenen Ärzte außer Landes getrieben werden und andererseits durch die Abwerbung ausländischer Ärzte, in deren Heimatland ebenso ein medizinischer Notstand heraufbeschworen wird. Die von Elke Herrmann (GRÜNE) am 10.9.2008 aufgestellte Behauptung, „Alles, aber auch alles, was die NPD hier vorschlägt, wird schon praktiziert oder ist in Vorbereitung”, unterstreicht letztendlich den ideologischen Populismus, mit dem die angeblichen Demokraten vorgehen. Hätte die Behauptung der Grünen Elke Herrmann auch nur ansatzweise gestimmt, würde keine zwei Jahre später wohl kaum vom Ärztenotstand gesprochen werden.
Doch nicht nur die eigene Heimat wurde und wird mit dieser Art politischen Extremismus und inhaltloser Floskeln in den Ruin getrieben. Die vorgeblich „weltoffenen” Anhänger dieser Globalisierung tragen auch noch selbst zu Mißständen bei, die sie anschließend mit „Entwicklungshilfe” - wieder mit deutschem Steuergeld - angeblich abstellen wollen. Doch solange die Verantwortlichen für die menschenverachtende Globalisierung sich auf die Vergeßlichkeit der Menschen verlassen können, wird sich daran wohl auch nichts ändern.
Quelle: www.npd-nol.de