29.11.2006
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Die Republikaner vor der Zereisprobe
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Nach der Ankündigung des stellvertretenden Republikaner-Bundesvorsitzenden Björn Clemens beim Parteitag am 9. und 10. Dezember für den Vorsitz kandidieren zu wollen, schlägt der Flügel um den Parteichef Rolf Schlierer Alarm.
Beim Landesparteitag der bayerischen Republikaner wurde am Wochenende eine Resolution mit dem Titel „Keine Absprachen oder Zusammenarbeit mit Parteien und Gruppierungen, die unseren Staat und die freiheitlich demokratische Grundordnung abschaffen wollen“ beschlossen - nach Angaben des bayerischen Landesverbandes einstimmig bei nur drei Enthaltungen. Dies sei „eine schallende Ohrfeige“ für die Befürworter einer „Volksfront von Rechts“ - und damit für Clemens und die Berliner „Parteifreunde“, die den Düsseldorfer Rechtsanwalt als Kandidaten vorgeschlagen hatten. Johann Gärtner, ein Schlierer-Gefolgsmann, wurde demnach mit 95 Prozent der Stimmen als bayerischer Landesvorsitzender wiedergewählt. Das Zerwürfnis zwischen Schlierer- und Clemens-Freunden hat derweil auch den Landesverband Sachsen-Anhalt erreicht: Dort gibt es inzwischen - ähnlich wie in Berlin - zwei verschiedene Internetseiten von einer Parteigliederung.
Wir können nur hoffen, daß beim Parteitag der Republikaner doch noch die Einsicht zur Notwendigkeit einer Volksfront von Rechts um sich greift und man die entsprechenden Weichen stellt. Sonst prophezeien wir den Republikanern einen klang- und sanglosen Untergang. Denn der Wähler hat schon lange durchschaut, wer die wahre Nationale Opposition ist.