29.11.2006
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Rente mit 67 ist der nächste Schildbürgerstreich
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Die NPD übt heftige Kritik am gestrigen Kabinettsbeschluß der Bundesregierung, das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre heraufzusetzen.
Der jugend- und bildungspolitische Sprecher im NPD-Parteivorstand und JN-Bundesvorsitzende, Stefan Rochow sagt heute dazu: „Der gestrige Beschluß der Bundesregierung ist der nächste Schildbürgerstreich der Großen Koalition. Für ältere Menschen bedeutet es in erster Linie eine reale Rentenkürzung, da es eine Vollbeschäftigung bis zum 67. Lebensjahr unter diesen neoliberalen Globalisierungsbedingungen nicht geben wird. Die Bundesregierung hat daher gestern den Weg in eine vermehrte Altersarmut geebnet. Wer mit Ende 50 arbeitslos wird, muß fast 10 Jahre bis zum abschlagsfreien Renteneintritt überbrücken und muß dann wegen den scharfen Hartz IV-Regelungen zusätzlich noch einen erheblichen Teil seiner Ersparnisse aufbrauchen. Diese Politik ist schlichtweg ignorant und asozial.“
Die NPD befürchtet weiterhin einen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch die Pläne der Bundesregierung. Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit zufolge, müßten bis zu drei Millionen Arbeitsplätze zusätzlich entstehen, damit die Heraufsetzung des Rentenalters umgesetzt werden kann. Diese sind aber im Moment angesichts der katastrophalen Politik der Systemparteien nicht in Sicht. Verlierer werden also neben den Rentnern auch die Jugendlichen sein.
„Die von 2012 an geplante schrittweise Anhebung des Rentenalters wird vor allem die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre besonders treffen und es wird daher zu einer hohen Zunahme an älteren Arbeitskräften kommen. Angesichts des heutigen Ausbildungsplatzmangels und der Jugendarbeitslosigkeit muß man sich bei solchen Entscheidungen schon an den Kopf fassen.
Rente mit 67 ist nicht nur verantwortungslos gegenüber den alten Menschen sondern macht junge Menschen arbeitslos. Deshalb sind die Pläne des Versagerkartells in Berlin schlichtweg Blödsinn. Die NPD spricht sich dafür aus, daß es auch weiterhin Normalität sein muß, daß man nach 45 Jahren Arbeit oder spätestens mit 65 Jahren in Rente gehen kann. Wir haben heute statt des gesetzlichen Rentenalters von 65 ein reales durchschnittliches Renteneintrittsalter von 58 oder 59 Jahren. Hier liegen die wirklichen Probleme und hier müssen Lösungen geschaffen werden anstatt an den Bedürfnissen der Menschen vorbei zu reden.“ so Rochow abschließend.
NPD-Bundesgeschäftsstelle