10.11.2011
Am 12. und 13. November soll nun der Bundesparteitag der NPD durchgeführt werden. An diesen beiden Tagen soll für die nächsten beiden Jahre auch ein neuer Bundesvorstand gewählt werden. Paradoxerweise schreibt das Parteiengesetz der NPD vor, alle zwei Jahre einen entsprechenden Parteitag abzuhalten, die Gemeinden und Gerichte sind aber bis jetzt nicht in der Lage, der NPD dafür eine Räumlichkeit zur Verfügung zu stellen. So musste bereits ein geplanter Termin für den Parteitag abgesagt werden. Während die NPD gewillt ist, die Gesetze einzuhalten, wird sie von denen, die ihr diese Gesetze auferlegen, daran gehindert ihr Recht zu bekommen und das Recht einzuhalten.
Bereits vor einigen Wochen hatte der Fraktionsvorsitzende der NPD in Sächsichen Landtag, Holger Apfel, angekündigt, gegen den amtierenden Parteivorsitzenden Udo Voigt zu kandidieren.
Als Repräsentanten für den Kreisverband Wetterau haben die Mitglieder der Wetterauer NPD in einer Mitgliederversammlung den Kreisvorsitzenden, Daniel Lachmann, und dessen Stellvertreter, Daniel Knebel, gewählt. Als Ersatzdelegierte wählten die Mitglieder Stefan Jagsch und Steffen Kauer.
In Anerkennung der zweifelsohne geleisteten Dienste von Udo Voigt in den letzten 15 Jahren haben sich die Delegierten der Wetterauer NPD dazu entschlossen, die Kandidatur von Holger Apfel auf dem Bundesparteitag zu unterstützen. Nachdem seit längerer Zeit teilweise ein Stillstand und Resignation in der NPD zu verzeichnen ist, ist die Zeit reif, auf Führungsebene die entsprechenden Weichen zu stellen, um wieder vorwärts zu gehen.
Der Kreisverband Wetterau ist zuversichtlich, daß sich auf dem Parteitag die Delegierten für Holger Apfel als neuen Parteivorsitzenden entscheiden werden und die NPD damit in der Lage ist, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und endlich ihren Anspruch verwirklichen wird, politisch entscheidend in Erscheinung zu treten.
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