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01.10.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Umfragen untermauern Forderungen der NPD

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Merkel und Konsorten verkaufen die Zukunft und die wirtschaftliche Sicherheit unseres Volkes, um das parteiübergreifende Hätschelkind namens Euro zu retten. Der Bundestag beschloß auf Vorschlag der Bundesregierung die Erweiterung des EU-Rettungsschirms für Pleitestaaten. An dem gefährlichen Monopoly ist Deutschland und somit der deutsche Steuerzahler mit 211 Milliarden Euro beteiligt. Wir Deutschen müssen 27 Prozent des gesamten Topfes schultern, nachdem wir schon bei den Vorgänger-Fonds zur Rettung Griechenlands, Portugals und Irlands am tiefsten in die Tasche greifen durften. Bisher wird beschwichtigt, daß es sich nicht um konkrete Zahlungen handelt, sondern lediglich um Garantien.

Daß diese bei der Krisenstimmung in den Volkswirtschaften Südeuropas fällig werden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Der neu beschlossene Rettungsfonds hat vor allem die Aufgabe, Anleihen in Not geratener Staaten zu kaufen. Fallen diese aus, muß zusätzlich auf die gegebenen Garantien zurückgegriffen werden. Ein Teufelskreislauf beginnt somit, an dessen Ende immer weitere Rettungsschirmaufstockungen und schließlich das Ende des Euros stehen werden. Ob diejenigen, die im Bundestag für diesen Rettungsschirm stimmten, die Vertragsbedingungen überhaupt gelesen und verstanden haben, muß stark bezweifelt werden. Erinnert sei an den Vertrag von Lissabon, dessen Inhalt kaum ein Bundestagsabgeordneter bei Nachfrage wiedergeben konnte, zu dem die Zustimmung „unserer Volksvertreter“ dennoch parteiübergreifend riesengroß war.

Ist der Bundestag ein Irrenhaus? Oder regieren uns Menschen, die jede Bodenhaftung und jegliche Tuchfühlung zum Volk verloren haben? Fakt ist, daß laut emnid-Umfrage 50 Prozent der Deutschen die Rückkehr der D-Mark und damit eine starke Währung als Grundlage für eine wirtschaftliche Absicherung Deutschlands wünschen. 40 Prozent der Deutschen denken über einen Ausstieg Deutschlands aus dem Völkergefängnis namens Europäische Union nach.

Es ist nur zu verständlich, daß, wenn die europäischen Traumblasen vom durch Deutschland finanzierten gesamteuropäischen Wohlstand platzen, sich die Menschen wieder nach dem sehnen, was uns Deutschen wirtschaftliche Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit verschaffen würde. Die NPD trifft mit ihren Forderungen nach einem schnellstmöglichen Ausstieg aus der EU und der Wiederkehr der D-Mark als währungspolitischem Stabilitätsgaranten den Nerv der Zeit.

Nun werden im Ausland Stimmen laut, die eigentlich nur das bestätigen, was Millionen Deutsche seit Jahren ahnten. Laut dem britischen Außenminister William Hague kann die Euro-Zone nur noch als „brennendes Haus ohne Ausgang“ betitelt werden, indem Deutschland die schwächeren Mitgliedsstaaten so lange durchfüttern darf, bis sie endgültig kollabieren. Nach seiner Prognose wird die Schaffung der Währungsunion als „historisches Monument kollektiven Wahnsinns“ in die Geschichtsbücher eingehen. Auch der hochrangige Manager der Bank Unicredit Attila Szalay-Berzeviczy sieht den Euro Europa in ein düsteres Katastrophenszenario führen und konstatiert, daß der Euro als Gemeinschaftswährung längst tot sei.

Solche Ehrlichkeit ist von bundesdeutschen Politikern nicht zu erwarten. Dabei ist das Gebot der Stunde so klar: Raus aus dem Euro und der EU – und rein in die wirtschaftliche Selbstbestimmung.

Berlin, den 30.09.2011


Ronny Zasowk
Referatsleiter Politik

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