05.04.2011
Früher waren die Arbeitsplätze in Deutschland durch Sicherheit, gute Bezahlung und Stetigkeit gekennzeichnet. Da keiner um seinen Arbeitsplatz fürchten mußte, war die Kollegialität hoch und das Arbeitsklima entsprechend gut. Heute sind Arbeitsplätze unsicher, unstetig und immer schlechter bezahlt. Arbeitnehmer haben durch ständigen Druck, ersetzt werden zu können, zu leiden. Die sich daraus ergebende Wirkung bestätigt nun eine Studie von Gallup.
Demnach sind satte zwei Drittel mit ihrer Arbeit unzufrieden. Nur elf Prozent fühlen sich am Arbeitsplatz wohl. Da das Arbeitsklima inzwischen allgemein schlechter wird, wechseln unzufriedene Arbeitnehmer auch nur noch sehr selten den Arbeitgeber. Das durch die Internationalisierung verursachte enorme Arbeitskräfteüberangebot schafft bei den Arbeitnehmern berechtigte Ersetzbarkeitsängste. So klammert man sich an den noch verfügbaren Arbeitsplatz, weil man besseres kaum noch findet.
Auch diese, nun ausnahmsweise einmal zutreffende Alternativlosigkeit, verschärft die Unzufriedenheit.
Die NPD meint: Unsere Arbeitsplätze sind die Grundlage unseres gesamten Lebens. Wir möchten, daß die Menschen mit Freude ihrer Arbeit nachgehen. So wie dieses früher in Zeiten gegenseitiger sozialer Verantwortung und eines stabilen soziostrukturellen Umfeldes der Fall war. Daran möchte die NPD mit allen sozial eingestellten Menschen und Gruppierungen arbeiten. Es gibt keine Patentlösung dafür, wie wieder ein positives Arbeitsklima zu schaffen ist. Wir sind aber der absoluten Überzeugung, daß die Wirtschaftsordnung demokratischer werden muß als es im heutigen Zeitalter übermächtiger internationaler Konzerne der Fall ist. Wenn die Menschen die Möglichkeit haben, Wirtschaft wieder mitzugestalten, werden sich Verbesserungen schnell einstellen. Für dieses positive Menschenbild und einen daraus abgeleiteten wirtschaftlichen Demokratisierungsprozeß steht die NPD.
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