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14.02.2010

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Trauermarsch Dresden 2010

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Vor 65 Jahren, vom 13. auf den 14. Februar 1945 viel die Kunst- und Kulturstadt Dresden, in der viele Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten Schlesien und Westpreußen Zuflucht fanden, dem Bombenholocaust zum Opfer. In drei Angriffswellen wurde die Stadt in Schutt- und Asche gelegt und mindestens 250 000 Menschenleben -überwiegend Frauen, Alte und Kinder- ausgelöscht.

 
Die Geschichtsschreibung der BRD hat die Opferzahl im Lauf der Jahrzehnte um Zehntausende Opfer herunter gerechnet. Diese Art des Umganges mit deutschen Opfern belegt ein Einblick in diverse Lexika der letzten Jahrzehnte. Um diesen Opfern eine Stimme zu geben, bewegten sich Mitglieder der NPD- Wetterau bzw. Hessen und freie Kräfte am Samstag den 13. Februar um 5:00 Uhr am Morgen mit einem voll besetzen Bus in Richtung Dresden.
 
Auf dem Anfahrtsweg wurde eine Informations- CD mit geschichtlichen und wissenschaftlichen Fakten zum Thema Bombenholocaust auf Dresden abgespielt. Die sehr emotionale CD des Lausitzer Widerstandes sorgte nicht nur für Informationen über die Ereignisse vor, nach- und während der Bombardierung Dresdens, sondern regte auch zum nachdenken und trauern für die Opfer an.
 
In Dresden angekommen, sammelte sich die Busbesatzung an einem von Polizeikräften zugewiesenen Platz. Ein Bus nach dem anderen rollte an und schnell wuchs die Menschenmenge auf 3000 Personen an. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich ca. 1000 Personen am eigentlichen Treffpunkt Bahnhof Dresden-Neustadt. Weitere 4000 bis 5000 Personen waren an weiteren Sammelstellen und in der Innenstadt, so dass man von einer realistischen Gesamtteilnehmerzahl von bis zu 9000 Personen ausgehen kann. –so viele wie nie zuvor! Der Grund für die chaotische Verteilung der Trauermarschbesucher für den rechtmäßig angemeldeten und durch das Gericht bestätigten Trauermarsch lag darin, dass linke Blockierer, linke Gewaltexzesse und eine unfähige Polizeiführung für chaotische Verhältnisse sorgten.
 
Um ca. 13:30 Uhr setzen wir uns mit 3000 Personen vom Sammelplatz in Richtung Neustädter Bahnhof in Bewegung. Die Wegstrecke führte mitten durch den linksalternativen Stadtteil Neustadt. Auf der ca. 6 km langen Wegstrecke kam es immer wieder zu Angriffen durch linke Steinwerfer. Durch aktive Notwehrmaßnahmen von Kameraden konnten alle Angriffe erfolgreich zurückgeschlagen werden und der Marsch in Richtung Neustädter Bahnhof ohne Verletzte weitergeführt werden. Die Polizeikräfte auf der Wegstrecke waren mehr als rar und viele Teilnehmer fragten sich, wo sich die 6000-8000 Polizisten befanden. Wir mussten schnell bemerken, dass die BRD-Polizeiführung die linken Krawallmacher nicht unter Kontrolle hatte bzw. keine Interesse daran hatte die Gewalttaten gegen einen Trauermarsch zu bekämpfen. Antifa, politischer Klüngel und Polizeiführung geeint im Kampf gegen rechts.
 
Am Neustädter Bahnhof angekommen befanden sich mit unserer Gruppe ca. 6000 Teilnehmer. Weitere Teilnehmer befanden sich noch immer verteilt im Stadtgebiet und wurden durch linke Blockade und Polizei daran gehindert, zum Neustädter Bahnhof durchzukommen. Am Bahnhofsplatz hielten in der Zeit des Wartens verschiedene Redner ihre Ausführungen zum Bombenholocaust auf Dresden. Unter anderen der ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der Republikaner Dr. Björn Clemens, welcher auf das Einknicken des Rechtsstaates vor linken Straftaten einging. Der eigentliche Trauermarsch wurde durch die Polizeiführung immer wieder hinausgezögert und vertröstet. Wie sich schnell herausstellte, spielte die Polizeiführung auf Zeit und war nicht in der Lage oder willens, die in der Zwischenzeit durch linke organisierte Sitzblockaden um den Neustädter Bahnhof herum aufzulösen. So blieben die Teilnehmer bei frostigen Temperaturen stundenlang stehen. In der Zeit des Wartens wandte sich der Liedermacher Frank Rennicke mit einer Rede an die Teilnehmer. In dieser ging auch er auf das gebrochene Recht, die leeren Versprechen der Polizeiführung und auf die Gewalttaten von Rotfaschisten gegen die Teilnehmer des Trauermarsches ein. Um das zustehende Recht durchzusetzen, versuchten einige hundert Teilnehmer des Trauermarsches einige Durchbruchsversuche, welche jedoch ins stocken gerieten. Mit dem mehrmaligen Rufen von Sprüchen wie: „Wir sind im Recht“, „Schande, Schande, Schande“ und „Wir sind das Volk“, wurde es schnell 17:00 Uhr und somit das rechtlich genehmigte Ende des Trauermarsches.
 
Diszipliniert riefen der Versammlungsleiter und Frank Rennicke zum Ende auf und riefen alle Beteiligten zur disziplinierten Abreise auf. Fazit des Trauermarsches: Rechtsstaatlichkeit gibt es keine mehr, wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Das Tun und Handeln der Polizeiführung und der linken Blockierer, war ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer des Bombenholocaust auf Dresden. Vielleicht ein Schlag ins Gesicht genau ihrer Großeltern, welche genauso Opfer dieser sinnlosen Bombenangriffe hätten sein können. Für deutsche Opfer soll in dieser BRD kein Platz mehr sein, gerade deshalb heißt für uns die Losung: Dresden, wir kommen nächstes Jahr wieder! Diesmal mit einem Plan B im Kopf, um den Opfern von Dresden eine Stimme zu geben und Dekadenz, Klüngel und antideutsche Kräfte wachzurütteln und unser Recht durchzusetzen! Das Recht zu trauern und auch den deutschen Opfern zu gedenken!
 
Am späten Abend führten noch über 1200 Teilnehmer in unterschiedlichen Städten Mitteldeutschlands Spontandemos durch, um gegen die Blockade von Antifa und Polizeiführung zu demonstrieren.
 
Die Busbesatzung aus der Wetterau trat die Heimreise an und viele dachten an die geschriebenen Worte vom großen schlesischen Dichter und Denker Gerhard Hauptmann: „Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder, beim Untergang von Dresden!“
 

Linke Störer werden von der Polizei zurückgedrängt

 

Busse der IGM Metall die direkt neben den Bussen der NPD an einer Raststätte parken

 

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